3D Drucken einfach erklärt

Aktualisiert: 26. Nov 2019

Hast du gar keine Ahnung wie 3D drucken funktioniert? Wir helfen dir.



Druckverfahren


Es gibt verschiedene Druckverfahren. Das bekannteste und günstigste Verfahren ist FDM - "fused deposition modeling". Dabei wird geschmolzenes Kunststoff Schicht für Schicht aufgetragen, bis ein Modell entsteht. Alle unsere Drucker arbeiten mit diesem Verfahren.


Aber es gibt auch 3D Drucken mit Metall, Beton, Nahrungsmittel, biologischen Materialien und vieles mehr. Und dabei gibt es auch viele Methoden das Modell zu erzeugen. Alle haben aber den gleichen Grundsatz, dass Material aufgebaut wird und nicht weggenommen wird.


Von dem Modell zum 3D gedruckten Teil in FDM

Es braucht grundsätzlich 3 Schritte bis zum fertigen Modell.


1. Das 3D-Modell

Ihr habt ein 3D-Modell selber gezeichnet oder im Internet gefunden (meist als .stl Datei).


2. Das Modell in "3D-Drucker-Sprache" übersetzten

Ihr "sliced" (wortwörtlich "schneidet") nun dieses Modell in dünne Schichten mithilfe einer Software. Die Software gibt euch nun einen .gcode aus, welche der 3D Drucker lesen kann.


3. Modell 3D Drucken

Ihr überträgt diese Datei zum Drucker. Nun kann er dein Teil ausdrucken. Je nach Einstellung und Grösse kann das mehrere Stunden dauern. 3D Drucken ist nicht unbedingt ein schnelles Verfahren.



Software

Durch die Entstehungsgeschichte von 3D Drucken (ich verschone euch mal mit dem Geschichtsunterricht) ist heute vieles Opensourse/Freeware. Also Gratis für uns alle. So auch die benötigte Software.


3D Modelle erstellen: Das ist ein eigenständiges Gebiet. Wer sich dafür näher interessiert sollte hier mal vorbei schauen.


Slicer: Der Slicer "schneidet" das Model in dünne Scheiben. Wie wenn du Zwiebelringe machst. Dann schreibt der Slicer ein Programm, wie der Drucker diese einzelnen "Zwiebelringe" drucken soll, dass am Ende Schicht für Schicht, Ring für Ring, die ganze Zwiebel programmiert ist. Das ist der sogenannte gcode.




Übertragung

Es gibt 3 Wege zur Übertragung. Direkt vom PC, über eine SD-Karte oder via "Host".


Grundsätzlich raten wir aber davon ab, direkt mit dem PC zu drucken. Dazu müsste der PC die ganze Zeit am Drucker angeschlossen sein.


Der häufigste Weg ist mit der beiliegenden SD-Karte. Du lädst das Modell (.gcode) auf die SD-Karte und steckst diesen in den Drucker. So kannst du den Druck einfach starten.


Noch bequemer ist ein Host wie Octoprint. Dieses Programm läuft auf einem Raspberry, sozusagen einem mini-PC. Der ist kleiner als eine tafel Schokolade. Wenn der mini-PC mit deinem Drucker verbunden ist, kannst du über deinen Browser (Chrome, Firefox, Internet Explorer) den Drucker steuern und Modelle ausdrucken. Octoprint kannst du selber mit einem Raspberry Pi machen.



Ade Merci, Team Shop3D


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